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60 Jahre Schönstatt in München

Am 31. Mai 1959 wurde die Schönstatt Kapelle eingeweiht. Dieses Ereignis ist für die Münchner Schönstatt Gemeinschaft Anlass, an drei Tagen zusammen zu kommen und den 60. Geburtstag unseres „Kapellchens“ zu feiern. Dazu sind Gäste herzlich willkommen.

Am 31. Mai 2019 – dem GEDENK – TAG – fand um 19.00 Uhr ein festlicher Gottesdienst mit Lichterprozession zum Abschluss des Marien – Monats statt. Anschließend lud die Münchner Schönstatt Familie zum Stehempfang ein. Einen ausführlichen Bericht findet man unter

https://www.schoenstatt.de/de/news/4504/112/60-Jahre-Heiligtum-in-Muenchen-Klein-Schoenstatt.htm

Am 18. Juni 2019 – dem BÜNDNIS – TAG – feierte die Münchner Schönstatt Familie und die zahlreich gekommenen Gäste das „Liebesbündnis“. Der Bündnis-Gottesdienst begann um 19.00 Uhr. Anschließend lud die Münchner Schönstatt Familie zum Stehempfang ein. Um 21.00 Uhr wurde der Film „Einer muss vorangehen“ über Leben und Wirken von Pater Josef Kentenich präsentiert. P. Stefan Strecker befragte vorher in einem Interview den „Kentenich“ – Darsteller im Film, Tobias Nadolny, über die Produktion des Films und seine persönlichen Erlebnisse bei diesem Arbeitsprozess. Die etwa 80 anwesenden  Personen hatten an diesem Bündnistag ein besonderes Erlebnis. So nahe war der Gründer der Schönstatt – Bewegung vielen noch nie gekommen.

Am 20. Juli 2019 – dem SENDUNGS – TAG – besuchte der Erzbischof von München und Freising, Herr Kardinal Reinhard Marx unserer Zentrum und sandte 10 Ehepaare aus,  die ihre 2jährige Ausbildung zu Familientrainern durch die „Akademie für Ehe und Familie“ erfolgreich absolviert hatten. Eine besondere Freude war es für die rund 300 Teilnehmer an dieser Feier auch, dass der  Bewegungsleiter der deutschen Schönstatt Familie, Pater Ludwig Güthlein und der Provinzial der Schönstatt Patres in Deutschland und Vorsitzende des Landespräsidiums, Pater Theo Breitinger zu diesem Fest gekommen waren. Ihre Anwesenheit zeigt die Wertschätzung gegenüber den neuen Lebensaufbrüchen am Zentrum.

Die Aussendung durch Kardinal Marx war der Höhepunkt der verschiedenen Veranstaltungen zum 60jährigen Jubiläum des Münchner Heiligtums. Sie fand bei herrlichem Sommerwetter in einer sehr familiären Atmosphäre statt. Wer anwesend sein konnte, erinnert sich wohl gerne an den Fest – Gottesdienst, die erfrischenden und sehr individuellen Vorstellungen der Familientrainer – Ehepaare, die schwungvolle musikalische Gestaltung, die launige und trotzdem tief schürfende Ansprache des Kardinals, die Prozession zum Heiligtum, die Segnung der Stelen, das Abendessen auf der Wiese, den lauen Sommerabend, das angestrahlte Heiligtum, den festlichen Blumenschmuck, …

Viele  Besucher erlebten an diesem Abend das Heiligtum der „Dreimal Wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin“ als einen besonderen Ort, an dem man der Gottesmutter nahe kommen und den Segen spüren kann, der vom Heiligtum ausgeht.

Maria und Joachim Kiess

Rückblick auf die Auftaktveranstaltung „60 Jahre Heiligtum“

Am 24. Februar 2019 trafen sich nachmittags im Schönstatt Zentrum München mehr als 40 Personen zur Auftaktveranstaltung „60 Jahre Heiligtum“. Das gemeinsame Anliegen war, darüber ins Gespräch zu kommen, wie der Jahrestag des Patroziniums begangen werden soll. Einig war man sich darüber, dass eine bloße Rückschau auf den 31. Mai 1959 zu wenig wäre. Vielmehr galt es zu erkunden, was aktuell die Münchner Schönstatt Familie bewegt und was die Einzelnen mit dem Heiligtum verbindet. – So versammelten sich die Teilnehmer zunächst um 4 Bistro-Tische, die im großen Saal aufgestellt waren, und beschäftigen sich mit folgenden Themen:

2029 70 Jahre Heiligtum München!!!

Meine Vision – meine Wünsche – meine Hoffnung

Mein Leben mit dem Heiligtum

Erlebnisse, Begegnungen, Ereignisse

Hier ist gut sein . . .

Meine Erfahrungen mit dem Münchner Heiligtum

60 Jahre Heiligtum feiern!!!

Ich freue mich weil . . . ich freue mich auf …

Die vielfältigen Beiträge der Teilnehmer wurden dann durch die Tischmoderatoren kurz vorgetragen; im Plenum überlegte man anschließend gemeinsam, wie die nächsten Schritte konkret aussehen könnten. Es wurde beschlossen, dass ein Kernteam gebildet wird, das sich um die Organisation kümmern soll. Außerdem haben sich zwei Frauen aus dem Familienbund bereit erklärt, zur geistlichen Vorbereitung auf das Fest eine Novene zu erarbeiten. Diese wird Elemente der drei von Maria Kiess gestalteten Stelen aufnehmen, die im Bereich des Heiligtums Ende März aufgestellt werden können.

Nach einer kleinen Brotzeit wurde das Treffen mit einem feierlichen Gottesdienst beendet. Im Rahmen seiner Predigt holte P. Strecker interessante und bedeutungsvolle Dinge aus einer großen „Schatzkiste“, die wichtige Schlaglichter auf die Entwicklung des Schönstatt Zentrums in den letzten Jahren warfen. Es war beeindruckend, wie aktiv und innovativ die teilnehmenden Personen waren, und viele gingen zufrieden mit dem Gefühl nach Hause, dass mit dieser Veranstaltung der Weg zum Fest gut begonnen hat.

Maria und Joachim Kiess





Fotos: Helmut Kirschner

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